Das Kabinett hat die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt bereits am Mittwoch (24. November 2021) - gleichzeitig mit dem neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes - in Kraft und gilt zunächst bis zum Ablauf des 15. Dezember 2021.

Das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes regelt ab Mittwoch (24. November) bundesweit
  • 3G-Regel am Arbeitsplatz: Arbeitgeber und Beschäftigte müssen bei Betreten der Arbeitsstätten eine Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Coronatest mitführen. Arbeitgeber müssen kontrollieren, ob die Beschäftigten dieser Verpflichtung nachkommen und diese Kontrollen dokumentieren.
  • Homeoffice-Pflicht: Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.
  • 3G-Regel und Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, in Zügen des Regional- und Fernverkehrs sowie im Luftverkehr
  • Tägliche Testpflicht in sensiblen Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen und Wohnheimen von Menschen mit Behinderungen für alle Beschäftigten sowie für alle Besucherinnen und Besucher (auch Geimpfte und Genesene). Auch geimpfte und genesene Beschäftigte müssen regelmäßig negative Testergebnisse vorweisen. Diese Tests können auch als Antigen-Schnelltest zur Eigenanwendung (unter Aufsicht) durchgeführt werden. Geimpfte und genesene Beschäftigte dürfen zudem Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung ohne Aufsicht durchführen.
Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum für Ungeimpfte: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts, mit den Angehörigen des eigenen und solchen eines weiteren Haushalts oder insgesamt bis zu fünf Personen zulässig. Die gleichen Kontaktbeschränkungen gelten auch für private Feiern und sonstige Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis, die im privaten Wohnraum und im zugehörigen befriedeten Besitztum oder in öffentlichen oder angemieteten Räumen stattfinden.

Wichtig: Geimpfte und Genesene sind von diesen Kontaktbeschränkungen nicht betroffen und werden bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mitgezählt. Es können sich also weiterhin beliebig viele Geimpfte und Genesene treffen. Auch Kinder unter 12 Jahren bleiben hierbei unberücksichtigt.

Weitere Ausnahmen von diesen Kontaktbeschränkungen sind: Die Begrenzung der Zahl der Haushalte und Personen gilt nicht für die Wahrnehmung des Sorge- oder eines Umgangsrechts sowie die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen. Im öffentlichen Raum gibt es zudem Ausnahmen für begleitete Außenaktivitäten mit Kindern und Jugendlichen, insbesondere von Grundschulen, Kitas, Kindertagespflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe oder im Rahmen der zugelassenen Kinder- und Jugendarbeit oder einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung, die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten, bei denen ein Zusammentreffen mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

Die 2G-Regel wird ausgeweitet. Sie gilt landesweit zwingend in diesen Bereichen:
  • Verkaufsstellen des Einzelhandels (das gilt nicht für: Großhandel, Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte, landwirtschaftliche Direktvermarkter von Lebensmitteln, Verkaufsstände auf Wochenmärkten, Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Optiker und Hörgeräteakustiker, Reinigungen und Waschsalons, Tierbedarfshandel und Futtermittelmärkte, Baufachmärkte, Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte, Weihnachtsbaumverkaufsstellen, Buchhandel, Zeitungs- und Zeitschriftenhandel sowie Poststellen, Tabakwarenhandel, Tankstellen sowie Werkstätten für Fahrräder und Kraftfahrzeuge, Abhol- und Lieferdienste - Wichtig: dort gelten selbstverständlich die allgemeinen Hygieneregeln, Maskenpflicht und Abstandsregeln)
  • Sonstige öffentliche oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugängliche Einrichtungen mit Publikumsverkehr (das gilt nicht für: Banken und Sparkassen, öffentliche Bibliotheken, Gerichte und Behörden, die Durchführung von Wahlen oder Abstimmungen in Wahllokalen, die Unterschriftsleistung für Volksbegehren und Sitzungen der Wahlorgane aus Anlass von Wahlen, Abstimmungen sowie Volks- und Bürgerbegehren. Wichtig: auch hier gelten selbstverständlich die allgemeinen Hygieneregeln, Maskenpflicht und Abstandsregeln)
  • Körpernahe Dienstleistungen, darunter auch Friseurdienstleistungen (das gilt nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen, darunter auch die Fußpflege, die nicht rein kosmetischen Zwecken dient)
  • Sexuelle Dienstleistungen
  • Innen- und Außenbereiche von Gaststätten (das gilt nicht für: Gaststätten, die zubereitete Speisen oder Getränke ausschließlich zur Mitnahme im Rahmen des Außerhausverkaufs abgeben und keine Abstell- oder Sitzgelegenheiten bereitstellen, Gaststätten im Reisegewerbe, Mensen und Cafeterien, Betriebskantinen, Rastanlagen und Autohöfe)
  • Beherbergungsstätten wie Hotels und Jugendherbergen (Hinweis: Für Ferienwohnungen und Ferienhäuser, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit gilt die 3G-Regel).
  • Hinweis zur Beherbergung: Für nichtimmunisierte Personen genügt als Ausnahme von der verpflichtenden 2G-Regelung zum Beispiel in Hotels ein negativer Testnachweis bei Beherbergungen.
  • Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote
  • Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter
  • Sportanlagen (drinnen und draußen) einschließlich Schwimmbäder (das gilt nicht für: Sportanlagen, soweit in diesen ausschließlich ärztlich verordneter Sport oder Sport zu sozialtherapeutischen Zwecken ausgeübt wird, den Schulbetrieb und die Kindertagesbetreuung sowie für Lehrveranstaltungen in der Sportpraxis an Hochschulen, den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams sowie der Leistungssportlerinnen und -sportler der Bundes- und Landeskader, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet, die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern)
  • Innen-Spielplätze
  • Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive
  • Freizeitparks, Tierparks, Wildgehegen, Zoologischen und Botanischen Gärten
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos (Ausnahme: Autokinos, Autotheater und Autokonzerte)
  • Messen, Ausstellungen
  • Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen
  • Spaß- und Freizeitbäder, Freibäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren
  • Künstlerische Amateurensembles (Proben und Auftritte in geschlossenen Räumen)
Die 2G-Regel bedeutet in Brandenburg grundsätzlich: Zutritt haben nur nachweislich vollständig geimpfte und genesene Personen sowie Kinder unter 12 Jahren. Mit einem negativen Testnachweis haben außerdem Zutritt: Jugendliche unter 18 Jahren sowie Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde und, wenn sie grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen (Wichtig: Die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen).

Die Durchführung von Volksfesten, Spezialmärkten und Jahrmärkten einschließlich Weihnachtsmärkten ist in der Zeit vom 24. November 2021 bis zunächst einschließlich 15. Dezember 2021 im gesamten Land Brandenburg untersagt.

Die 3G-Regel wird verschärft: Die Testpflicht gilt nun unabhängig von der Anzahl der Personen immer (es gibt also keine Ausnahmen mehr von der Testpflicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit weniger als 1.000 Gästen). Und es gibt nun Personenobergrenzen: Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter sind unter freiem Himmel nur mit bis zu 250 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern erlaubt (das zuständige Gesundheitsamt kann auf Antrag in besonderen Einzelfällen Ausnahmen von dieser Begrenzung auf bis zu 500 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besucher zulassen).

Schülerinnen und Schüler, die nachweislich nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen sich mindestens an drei von der jeweiligen Schule bestimmten Tagen pro Woche testen lassen. Dafür reicht wie bisher ein zuhause durchgeführter Selbsttest aus. Weiterhin müssen alle Schülerinnen und Schüler im Unterricht eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Hotspot-Regionen: In einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt, in der

  • die Sieben-Tage-Inzidenz für drei Tage ununterbrochen den Schwellenwert von 750 überschreitet und zusätzlich
  • landesweit der Anteil der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten den Schwellenwert von mindestens zehn Prozent erreicht,
hat die zuständige Behörde die Überschreitung und Erreichung unverzüglich in geeigneter Weise öffentlich bekanntzugeben. Ab dem Tag nach der Bekanntgabe* gelten in diesem Landkreis oder dieser kreisfreien Stadt, längstens bis zum Ablauf des 15. Dezember 2021, folgende Schutzmaßnahmen:

1.) Nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte: In der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur in den folgenden Fällen sowie in weiteren vergleichbar gewichtigen Ausnahmefällen zulässig:
  • der Besuch von Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,
  • die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen,
  • die Begleitung und Betreuung von schwer erkrankten Kindern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
  • die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und pflegerischer Leistungen,
  • die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung und Pflege von Tieren,
  • die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,
  • die Teilnahme an Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes, religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,
  • die Teilnahme an nach dieser Verordnung nicht untersagten Veranstaltungen,
  • die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen
2.) Außerdem müssen in Hotspot-Regionen Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen für den Publikumsverkehr schließen.

3.) Festivals sind untersagt.

Ausnahmen: Die nächtliche Ausgangsbeschränkung gilt nicht für:
  • geimpfte Personen,
  • genesene Personen,
  • Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen.
Wichtig: Geimpfte und Genesene müssen in der Zeit von 22 bis 6 Uhr im öffentlichen Raum jederzeit ihren Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorzeigen können.

*Hotspot-Regionen: Die verschärften Maßnahmen gelten am Tag nach der Bekanntgabe. Das bedeutet konkret: Bereits ab diesen Donnerstag (25. November) wird die Hotspot-Regelung in den ersten Landkreisen zur Anwendung kommen.

Die Maskenpflicht wird nachgeschärft: Eine medizinische Maske bzw. FFP-2-Maske ist immer zu tragen, wenn außerhalb des privaten Raums in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist (bisher war das nur eine Soll-Vorschrift).



Quelle: Land Brandenburg


Aktuelles
Absage Genossenschaftsversammlungen der Jagdgenossenschaft Rehnsdorf/Radušc/Jehserig/Jazorki und Casel/Kózle
Angesichts der aktuellen Entwicklung rund um die Ausbreitung des Corona-Virus haben wir entschieden, die geplanten Genossenschaftsversammlungen am 09.12.2021 ...weiter
Stellenausschreibung Sachbearbeiterin/ Sachbearbeiter für das Sekretariat der Schiebell- Grundschule in Drebkau/Drjowk
Die Stadt Drebkau sucht zum 01. März 2022   eine/ einen Sachbearbeiterin/ Sachbearbeiter für das Sekretariat der Schiebell- Grundschule in ...weiter
Neue Zugangsregelung ab 29.11.2021 - Stadtverwaltung Drebkau
Neue Zugangsregelungen ab 29.11.2021/ Eingeschränkte Öffnungszeiten
Bürgerinformation zum Winterdienst der Stadt Drebkau/Drjowk
Aufgrund der bevorstehenden Winterperiode 2021/2022 werden die Grundstückseigentümer und sonstigen Winterdienstpflichtigen über die Pflichten zur Räumung ...weiter
Kommunale Impfstelle Drebkau/Drjowk (SARS-CoV-2)
Es wurden alle Termine zur Impfung vergeben. Sofern es einen neuen Termin zur Impfung für die kommunale Impfstelle der Stadt Drebkau gibt, wird dieser ...weiter
Neue SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen
Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – ...weiter
Information Drückjagd Jagdrevier Casel
...weiter
Endspurt für das Glasfasernetz in Drebkau

21 % der befragten Drebkauer sind derzeit für einen Glasfaserausbau

Leipzig/Drebkau, 29. April 2021: Seit dem 1. März 2021 läuft in Drebkau die Nachfragebündelung für eine neue Telekommunikationsinfrastruktur mit Glasfaser. Die Befragung der Haushalte läuft noch bis zum 24. Mai 2021. Bis dahin benötigt Deutsche Glasfaser eine Akzeptanz von 40 % der Haushalte, um die kostenfreien Glasfaseranschlüsse bis in das Haus oder die Wohnung verlegen zu können. Die neue Infrastruktur berücksichtigt alle Haushalte im Anschlussgebiet und schafft die Voraussetzung, dass auch Nachzügler noch angeschlossen werden können – dann allerdings müssen diese Haushalte die Anschlusskosten von derzeit ab 750 Euro selbst tragen.

„21 Prozent der Drebkauer wollen endlich ein schnelles und störungsfreies Internet, das kann ich nur begrüßen“, sagt Paul Köhne, Bürgermeister der Stadt Drekbau/Drjowk. „Allerdings fehlen noch 19 % bis zum Ziel und deshalb rufe ich alle Bürger*innen auf, sich mit dem Thema Glasfaserausbau in Drebkau zu beschäftigen und das Vorhaben mit einem Zwei-Jahres-Vertrag mit Deutsche Glasfaser für eine Versorgung ab 300 Mbit/s bis 1.000 Mbit/s zu unterstützen. Wir brauchen eine moderne und zukunftssichere Telekommunikationsinfrastruktur. Unsere Kinder sollen ihre Bildung auch digital erhalten, Drebkau wäre mit diesem Pfund im Wettbewerb für neue Gewerbeansiedlungen endlich konkurrenzfähig mit der Folge, dass mehr Arbeit weniger Wegzug bedeutet. Ich verspreche mir viel von dem Vorhaben und das sollten die Drebkauer auch“, so Köhne eindrücklich.

16 kommunale Einrichtungen erhalten Glasfaseranschluss

Es ist amtlich: Nachdem die Stadtverordnetenversammlung im November die Versorgung über die Deutsche Glasfaser beschlossen hatte, konnte die Gemeinde Drebkau/Drjowk den Kommunalvertrag mit Deutsche Glasfaser unterzeichnen. Damit werden 16 gemeindliche Gebäude mit einem Glasfaser-Direktanschluss bis in das Haus versorgt. Mit einem Glasfaseranschluss versorgt werden u. a. neben der Stadtverwaltung, Kitas, Schulen und Feuerwehren. „Gerade für unseren Nachwuchs ist der Umgang mit digitalen Medien heutzutage Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche berufliche Qualifikation“, betont Paul Köhne.

In Lichtgeschwindigkeit arbeiten – Unternehmer für Glasfaser

Bisher haben sich die Unternehmen u.a. Elektro Noel, Saunadorf van Almsick, AVS-Automobil-Vertrieb und Service GmbH Christian Brack, Autohaus Oder und Grande & Pujo GbR für einen Glasfaseranschluss entschieden. Vor dem Glasfaser-Ausbau waren die Unternehmen oft über DSL mit dem Internet verbunden. Je nach Auslastung standen dann nur wenige Hundert Kilobit pro Sekunde zur Verfügung. Nach Abschluss profitieren sie nun von Geschwindigkeiten mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Up- und Download. Das entspricht der zehnfachen Leistung eines VDSL-Anschlusses. Solche Hochleistungsanschlüsse sind auch notwendig, gerade für Unternehmen, die mit immer mehr Datenmengen in Zukunft arbeiten werden.

Geförderter Ausbau läuft gleichzeitig

Weitere Teile der Gemeinde Drebkau werden zudem über einen geförderten Ausbau von Bund und das Land Brandenburg ebenfalls durch das Unternehmen Deutsche Glasfaser an das Glasfasernetz angeschlossen. Damit werden alle noch verbliebenen weißen Flecken (verfügbare Anschlussgeschwindigkeit < 30 Mbit/s) unmittelbar an das Gigabitnetz angeschlossen. Auch hier informiert das Unternehmen die Bürger*innen regelmäßig mit Postwurfsendungen.

Maik Zappe, Projektmanager FTTH bei Deutsche Glasfaser erklärt: „Die Gemeinde hat jetzt die Chance, die Zukunft in Sachen Telekommunikation zu gestalten, hier und jetzt und mit einem kostenlosen Hausanschluss.“ Die meisten Ortsteile und Wohngebiete haben die 40 % Marke geknackt: „Wir sehen das als ein klares Signal. Jetzt müssen noch die Mieterinnen und Mieter in den Mehrfamilienhäusern mitziehen und deshalb gilt es jetzt in den verbleibenden Wochen, dass die Glasfaser-Fürsprecher ihre Nachbarn, Freunde und Bekannte motivieren, sich ebenfalls für den Glasfaserausbau zu entscheiden – für die Zukunft von Drebkau“, so Zappe weiter.

Beratungen am Servicemobil und im Servicepunkt

Beratungen finden unter Einhaltung der Corona Schutzmaßnahmen im Fachgeschäft von Deutsche Glasfaser am Tank- und Rasthof in Drebkau, Rasthof-Center im Gewerbegebiet Spremberger Str. 7 in 03116 Drebkau sowie am Infomobil, das von Donnerstag bis Samstag durch Drebkau fährt, statt.

Öffnungszeiten Fachgeschäft:
Jeden Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr
Servicezeiten Infomobil: Diese entnehmen Sie bitte dem Downloadbereich der Webseite https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/drebkau/

Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.

Bürger*innen für Glasfaser

Mario Zucker, Ortsvorsteher Jehserig
„Die technologischen Innovationen schreiten immer schneller voran. Wir müssen uns jetzt für die Zukunft rüsten. Das, was heute noch funktioniert, wird morgen schon überholt sein und damit meine ich das Kupferkabel. Kupfer wird in naher Zukunft die großen Datenmengen nicht mehr transportieren können. Und wissen wir, welche Geräte in fünf Jahren störungsfreies Internet brauchen? Wir können und dürfen uns der Zukunft nicht verschließen. Denken Sie auch an unsere Kinder, die in einer digitalen Welt leben und arbeiten werden.“

Maik Bräunig, Ortsbeirat Leuthen
„Wenn wir diese Chance an uns vorbeiziehen lassen, gibt es keine Zweite! Andere Anbieter werden uns kein kostenfreies Glasfasernetz in ganz Drebkau legen. Ich unterstütze das Vorhaben, die Preise für die Tarife sind tragbar und man bekommt seinen eigenen kostenfreien Hausanschluss gelegt. Wer sich jetzt bei seinem Lieblingsverein für einen Anschluss entscheidet, der unterstützt diesen sogar noch finanziell – das ist gerade in der jetzigen Situation eine tolle Sache!“

Rüdiger Krause, Ortsvorsteher Greifenhain
„Die Vorteile gegenüber dem bisherigen Kupfer- oder Koaxialkabel liegen auf der Hand: garantierte Bandbreite mit gleich schneller Geschwindigkeit beim hoch- und runterladen von Daten, keine Aufteilung der Internetgeschwindigkeit mit anderen Internet-Nutzern sowie störungsfreie Technik bei Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Blitz.“

Ines Halka, Ortsvorsteherin Laubst
„Drebkau kann von dem Glasfaserausbau nur profitieren. Daher möchte ich alle Bewohner*innen aufrufen, sich mit dem Thema zu befassen und das Beratungsangebot von Deutsche Glasfaser anzunehmen. Gerade die aktuelle Situation machte deutlich, wie wichtig schnelles Internet für z. B. telemedizinische Dienste, Online-Einkauf, Bildung und Arbeiten daheim ist.“

Wolfgang Just, Ortsvorsteher Siewisch
„Wohl dem, der über einen breitbandigen Internetanschluss verfügt. Egal ob Media-Streaming, Cloud-Dienste oder IP-Telefonie: Vieles läuft heutzutage nur noch mit einer schnellen Leitung. Für uns in Siewisch ist das die einzige Chance auf schnelles, störungsfreies Internet, denn wir surfen heute gerade mal mit bis zu 5 Mbit/s. Das ist nichts in der heutigen Zeit. Ich unterstütze den geplanten Glasfaserausbau, denn schnelles Internet ist so wichtig wie Strom oder Wasser.“

Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser plant, baut und betreibt hauptsächlich anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. 2020 gründeten die erfahrenen Glasfaserinvestoren EQT und OMERS als Eigentümer die Unternehmensgruppe durch einen Zusammenschluss der Netzanbieter inexio und Deutsche Glasfaser. Mit einem verfügbaren Gesamtinvestitionsvolumen von 7 Milliarden Euro sollen so mittelfristig 6 Millionen Glasfaseranschlüsse deutschlandweit ausgebaut werden. Deutsche Glasfaser ist als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. www.deutsche-glasfaser.de

Pressekontakt:
Nancy Pfaff
Koordinatorin Marketing & Kommunikation
Deutsche Glasfaser
Telefon: +49 (0) 2861 6806 - 3900
E-Mail: n.pfaff@deutsche-glasfaser.de

 Kontakt:

Stadtverwaltung Drebkau
Spremberger Straße 61
03116 Drebkau

Telefon: 035602 562-0
Telefax: 035602 562-60
E-Mail: sekretariat@drebkau.de

telefonische Erreichbarkeit auch außerhalb der Sprechzeiten


Sprechzeiten Verwaltung:

Montag09.00 - 12.00 Uhr

Dienstag09.00 - 12.00 Uhr
13.30 - 17.00 Uhr


Donnerstag09.00 - 12.00 Uhr
13.30 - 17.00 Uhr



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