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Zeltlager hoch 2 bei der Jugendfeuerwehr



Zeltlager hoch 2 bei der Jugendfeuerwehr

Gleich 2 Zeltlager standen für die Mitglieder der Jugendfeuerwehren der Stadt Drebkau in diesem Jahr auf dem Programm. Den Anfang machte das traditionelle Pfingstlager der Jugendfeuerwehren aus dem Spree-Neiße-Kreis. Da die Jugendfeuerwehr der Stadt Cottbus seit vielen Jahren zu den Teilnehmern zählt, schlugen wir diesmal dort unsere Zelte auf. Am Freitagabend wurde das Zeltlager mit insgesamt 423 Teilnehmern durch unseren amtierenden Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Kothe feierlich eröffnet. Neben weiteren Grußworten der Ehrengäste wurden auch verdiente Jugendwarte ausgezeichnet. Nicole Koall von der Ortswehr Schorbus erhielt für Ihre geleistete Arbeit das Ehrenzeichen der Landesjugendfeuerwehr in Bronze – Herzlichen Glückwunsch! Auf einen gemütlichen ersten Abend folgte eine stürmische erste Nacht. Einige Zelte wurden dabei mächtig durch die Luft gewirbelt. Zum Glück blieben unsere standhaft. Dazu hat natürlich auch unser neuer Pavillon beigetragen, den uns der Bürgermeister Herr Köhne gesponsert hat. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön dafür. Für Samstag standen unter anderem ein Ausflug zur Leitstelle Lausitz, Fußball und Volleyball sowie der Orientierungslauf auf dem Programm. Beim Lagerfeuer und Discomusik ließen wir auch diesen Tag gemütlich ausklingen.

Der Start der Lagerolympiade am Sonntag wurde durch lautes Sirenengeheul unterbrochen. Eine ernste Stimme forderte alle Teilnehmer auf umgehend das Lager zu verlassen und sich in die neben dem Lager befindliche Turnhalle zu begeben. Nachdem innerhalb kürzester Zeit alle angekommen waren, wurde Entwarnung gegeben. Es handelte sich zum Glück nur um eine Evakuierungsübung. Beruhigt konnten danach alle Gruppen zur Lagerolympiade aufbrechen. Dafür hatte jede Jugendfeuerwehr kleine Aktionen und Spiele vorbereitet. Zum Besuchernachmittag gab es dann auch noch eine wohltuende Erfrischung von der Cottbuser Feuerwehr. Für die Abendveranstaltung hieß es dann: „1, 2 oder 3?“ Die Drebkauer Betreuer hatten sich 10 interessante Fragen für die Teilnehmer ausgedacht. Sieger wurde Benny, der ganz allein für die Lagerleitung angetreten ist! Am Montag wurden dann zügig alle Zelte abgebaut und alles verstaut bevor der Abschlussappell begann. Die Überraschung war groß als die Platzierungen des Orientierungslaufes verkündet wurden. Die Jugendfeuerwehr Drebkau erreichte einen stolzen 2 Platz! Der große Lagerpokal ging diesmal an die Jugendfeuerwehr Guben. Zufrieden und glücklich verabschiedeten sich alle voneinander. Wir freuen uns schon auf das nächste Kreisjugendlager in ……. Das wird noch nicht verraten.

In den Sommerferien ging es dann für 16 Jugendliche und 5 Betreuer nach Wusterhausen/Dosse zum Landesjugendlager. Unter dem Motto „Ruppiner-Ritter-Camp“ trafen sich dort fast 700 Teilnehmer um gemeinsam eine spannende Woche zu verleben. Leider meinte es der Wettergott am Anfang nicht besonders gut mit uns. So musste die Eröffnung wegen eines drohenden Unwetters in die Dossehalle verlegt werden. „Burgvogt“ Sven und seine Stellvertreterin Anja begrüßten die Camp Teilnehmer und eröffneten das Zeltlager. Gleich am nächsten Tag ging es beim Fußball und Volleyballturnier sportlich zu. Für Drebkau ging die Fußballmannschaft „Haudaneben“ an den Start und erreichte am Ende sogar einen beachtlichen 3 Platz. Am Abend begeisterten wir mit unserem Sketch die übrigen Gruppen beim Kennenlernabend.

An den nächsten Tagen gab es reichlich Programm. Wir nahmen an Workshops wie Wildnissabenteuer, dem Wunder der fliegenden Knoten und Erste Hilfe, besuchten das Strandbad in Wusterhausen, es gab ein spontanes Tauziehen, eine Nachtwanderung und sogar geführte Einhorn-Wanderungen über den Zeltplatz. Am Besuchertag bekamen wir sogar Kuchen von unserem Kreisjugendwart Stefan Kothe und dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Robert Buder geschenkt. Darüber haben wir uns natürlich riesig gefreut. Der große Tagesausflug führte uns diesmal in die Skihalle nach Wittenburg. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten hatten am Ende alle viel Spaß beim Toben im Schnee, beim Nägel schlagen, Bierkrug stemmen oder sogar beim Go-Kart-Fahren.

Zum Abschluss der Woche teilten wir uns noch einmal auf. Eine Gruppe lernte das Gestüt in Neustadt/Dosse bei einer Kremserfahrt mit anschließender Führung kennen. Die anderen besuchten das Otto-Lilienthal-Museum und machten noch einen Abstecher zur Mumie des Ritter Kalebuz. Dank Döner und Pizza zum Mittag konnten alle dann mit viel Spaß zur Abschlussdisko mit einer tollen Lasershow starten. Damit ging eine interessante und aufregende Woche zu Ende. Jetzt beginnen wir neben unserer normalen Ausbildung auch mit der Vorbereitung für die Abnahme der Leistungsspange. Dafür muss ordentlich gelernt und geübt werden.

 

Antje Raschick

stellv. Stadtjugendwartin

Jugendfeuerwehr Stadt Drebkau

 

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